11.1.2006 Fahrt nach Bad Mitterndorf

Ankunft, nach kleineren Schwierigkeiten zu Beginn der Reise, um 15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und knackiger Kälte, in Bad Mitterndorf. Und mit knackig meine ich nicht nur das Hinterteil von Andreas Kofler, das uns aus dem Kofferraum eines Busses entgegenschaute, als wir uns außerhalb von Bad Mitterndorf auf den Weg zu unserer Unterkunft machten. Aber dazu später.

Also, der Schlumpf und ich, unterwegs in einem blauen Polo-Besonderes Merkmal: großflächige Werbung für die Autowerkstatt von Walter Rieder. Und natürlich das Freiburger Kennzeichen. Aber auch dazu nachher mehr.

Also, das Auto hat zu mindestens meinen vollen Respekt, denn nicht jedes Auto hätte so schön geschnurrt mit dem ganzen Gepäck an Board. Der Kofferraum war voll mit den Kleidern, Schuhen, Abschleppseil, Schneeketten und was man halt noch so alles in Österreich b raucht. Auf der Rückbank hätte nicht einmal mehr ein Schmalhans wie Tami Kiuru platz gehabt so voll beladen war sie. Alles in allem lässt sich sagen. Für 2 Personen die 5 Tage nach Österreich fahren hatten wir echt ne menge Zeug dabei.

Nach 3 kurzen Pausen hatten wir es an die Landesgrenze geschafft und Schlumpfienchen konnte sich auch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Österreich gewöhnen. Wenn auch nur schwer.
Bei dem ersten Hinweis auf Bad Mitterndorf auf einem der Schilder musste Schlumpfie natürlich gleich mal zeigen was die Deutschen so können. Zum ersten Mal ohne die Eltern im Urlaub und gleich an der ersten Ampel mit quietschenden Reifen anfahren, dass hört sich verdammt nach uns an. Gott sei Dank ist ein Auto wie Risto ja auch so „unauffällig“.
Der Hammer kam dann aber erst kurz vor dem Ziel. Der Wegbeschreibung unserer Vermieterin folgend waren wir auf einer kleinen Seitenstraße unterwegs. Und was müssen wir sehen. RTL dreht mit den Springern des ÖSV gerade irgendein Beitrag mit nem Ralleyauto. Und zwar genau vor der Auffahrt zu dem Bauernhof auf dem wir unser Zimmer gemietet hatten. Hier kommen wir übrigens zu der Stelle an der wir Kofler´s Arsch begutachtet haben. Und er hat versucht die Werbung auf dem Auto zulesen. Soviel also zu dem Thema „unauffällig“.
Nach mehreren blöden Blicken von RTL durften wir aber dann doch endlich durchfahren. Was ja auch wirklich zu gütig ist, wenn man bedenkt das Schlumpfienchen die ganzen 700 km von zu Hause nach Bad Mitterndorf alleine fahren musste. Und dementsprechend müde dann auch war.

Nachdem wir uns etwas erholt hatten, beschossen wir uns das Dorf mal näher anzuschauen und auch irgendwo ne Kleinigkeit zu essen. Vorher mussten wir uns aber die Schanze etwas anschauen.
Doch als wir dann einen Beinahezusammenstoß mit dem russischen Teambus hatten, brache wir in schallendes Gelächter aus, da Schlumpfie schon kurz nach Neustadt meinte: „Wenn du irgendwo den russischen Teambus stehen siehst musst du ein Bild machen, schließlich haben die das gleiche Nummernschild wir .“ Wer hätte den Ahnen können, dass wir noch keine 5 Stunden in Bad Mitterndorf sind und schon fast nen Crash mit denen haben. Aber was soll´s, seht das positiv. Die Autos wären wenigstens bei der gleichen Stelle zugelassen gewesen, das hätte den österreichischen Polizisten einen Anruf zur Fahrzeughalterüberprüfung gespart.
Aber ist ja Gott sei Dank nichts passiert. Haben beide schnell genug reagiert.