Fachhochschulreife

Mittwoch, 18.06.2008

Seid zwei Tagen bin ich zurück aus Prag. Dort habe ich zusammen mit meiner BK-FH Klasse vom 12. bis zum 16. Juni unseren Abschluss gefeiert. Okay, zugegeben, den Abschluss haben wir noch nicht ganz geschafft, Ergebnisse bekommen wir erst am 27. Juni, aber wir sind eigentlich ganz optimistisch, dass wir es zumindest über die mündliche Prüfung noch irgendwie heraus reissen können.
Die Tage in Prag waren sehr schön. Zwar dauerte die Busfahrt lange 10 Stunden, aber wir hatten Spaß dabei. Es wäre ja nicht so, dass wir uns nicht beschäftigen könnten. Nach einigen Schnäpsen, ein bisschen Rotwein und ein paar Bierchen sind wir pünktlich zum Deutschlandspiel in Prag angekommen. Nur leider stellte sich das Spiel an sich als Disaster hin. Aber was solls. Nichts kann unsere Laune verderben...naja, zumindest nicht dauerhaft. Also ab ins POPO-CAFÉ...jeder der mal nach Prag fährt und etwas übrig hat für das ganz besondere Flaire einer Kellerkneipe sollte dort mal reinschauen. Mit der richtigen Gruppe ein super Abend, das verspreche ich.

Freitags die Stadtrundfahrt war zwar recht kurz, da wir nur eine 2stündige gebucht hatten, aber genau die richtige Portion Kultur und Geschichte für eine Gruppe wie uns mit doch etwas verkaterter Stimmung. Und schließlich wollten wir am Samstag ja auch auf eigene Faust das schöne Prag erkunden, was wir dann auch ausgiebig taten. Meine Füße schmerzten aber es war ein schöner Tag. Und ich bewundere wirklich die Prager Frauen, die mit rießen Absätzen über das Kopfsteinpflaster flanieren, das wirklich überall ist.

Sonntags wollten wir eigentlich auf einen Bazar, sind gefühlte 2 Stunden mit der Straßenbahn durch Prag gegondelt, haben mehrmals nach dem Weg gefragt und wurden trotzdem im Kreis herumgeschickt ohne je anzukommen. Was uns blieb war eine weitere Shoppingtour auf der ich zu einer stolzen Eigentümerin einer Mango-Tasche geworden bin. Sie ist toll, ich liebe sie jetzt schon!!!

Den Sonntag Abend habe ich so wie die Meisten gemütlich im Hotel verbracht. Fußball geschaut, hinterher noch ein Horrorfilm, ein Bierchen getrunken. Nur der harte Kern war einen Tag vor der Abreise noch einmal feiern. Wofür sie meinen vollsten Respekt bekommen. Ich hätte Angst gehabt, mich am Montag dann 10 Stunden in den Bus zu setzen. Mit einem Alkoholpegel der sich jenseits von gut und böse befand. Aber alles ging gut und wir waren Montag Abend pünktlich um 18Uhr wieder in Freiburg.

Für mich hieß das aber noch nicht, dass ich auch zu Hause war. Schließlich hat Martina noch bis 22 Uhr gearbeitet, und das Fußball wollten wir auch nicht verpassen. Also habe ich es mir in der Zahnklinik ein bisschen bequem gemacht und habe dort zugeschaut, wie Deutschland Österreich in Wien aus der EM rauskickt um selbst ins Viertelfinale einzuziehen.

Donnerstag, 07.02.2008

Fasnachtsferien sind schon fast vorüber. Letzte Woche haben wir unser lang ersehntes Zwischenzeugnis erhalten.
Ich bin mit meinem Durchschnitt von 2,5 eigentlich ganz zufrieden, fürchte nur, dass ich diesen nicht halten werde können.
Meine Bewerbungen haben leider noch nicht mehr gebracht als weitere Unsicherheit. Mein Platz auf der Warteliste würde ich gerne gegen einen sicheren Studienplatz eintauschen. Aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf.


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Samstag, 27.10.2007

Endlich Herbstferien, genau das was ich im Moment brauche. Die Schule fängt an mir einiges abzuverlangen und ich frage mich, ob ich das nötige Durchhaltevermögen habe. Prinzipiell würde ich so eine Frage immer mit JA beantworten, weil ich mir doch recht viel zutraue, nur befinde ich mich derzeit in einem kleinem Loch, aus dem ich mich schier nicht befreien kann.
Woran das liegt kann ich leider nicht sagen, aber ich bin schon froh, dass ich mir es eingestehe. Denn normalerweise antworte ich in der letzten Zeit, wenn ich gefragt werde wie es mir geht immer mit gut. Das muss aufhören. Es soll nur jeder wissen, dass es mir doch nicht alles einfach von der Hand geht. Und jeder soll wissen, dass ich mir Sorgen darüber mache, wie meine Zukunft weiter aussehen wird.

Am 31.10.2007 werde ich auf jeden Fall den Studierfähigkeitstest an der FH-Kehl ablegen, was mich zusätzlich noch unter gewaltigen Druck setzt. Wobei ich aber froh sein kann, dass ich diesen Test überhaupt machen darf. Schließlich habe ich die Bewerbungsunterlagen für die Studienzulassung erst im absolut letzten Moment eingereicht habe.






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Hoi Zämme,

wiedereinmal melde ich mich.

In meinem Leben ist ziemlich viel Neues passiert in den letzten Wochen, aber die hauptsächliche Veränderung war sicher der Beginn der Fachhochschulreife (BK-FH) am 10.09.2007.

Zu Beginn dachte ich eigentlich nur, dass ich total fehl am Platz bin. Doch schon nach ein paar Tagen, nach denen man die Leute die das gleiche Ziel haben wie ich besser kennen gelernt hat, konnte ich schon etwas positiver darüber denken.

7.2.08 14:07

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